My Cams oder wie im Albtraum

Die Vorgesetzten im Plattenlabel, wo Oliver arbeitete, hatten keine Ahnung davon, dass er so faulenzte. Ein Nickerchen hat er sich auch hin und wieder mal gegönnt und lag sogar seine Füße auf den Schreibtisch, damit er es so bequemer hatte. Eines Tages hat er so in seinem Büroraum eine ganze Stunde durch geschlafen und sogar laut geschnarcht. Die Mitarbeiter, die ihn so sahen, haben ihn aber nicht geweckt in der Hoffnung, dass ihn so einer von den Teamleitern erwischen würde und haben nur unter sich darüber gequatscht. Aber dazu ist es leider (aus deren Sicht) nicht gekommen, denn niemand hat Oliver beim schlafen ertappt und er hatte wieder mal keine Probleme deswegen. Er konnte sich sogar My cams im Büro anschauen und würde auch ungeschoren davon kommen. Er war ein richtiger Glückpilz und deswegen konnten ihn nur wenige von den Mitarbeitern leiden. Das schien ihn aber nicht besonders zu stören, denn nach der Arbeit verbrachte er die Freizeit sowieso eher mit Menschen, die er nicht von der Arbeit kannte. Er hatte auch alle Tussis und alle Schleimer satt, mit denen er ständig zusammenarbeiten musste. Manchmal war es für ihn, wie ein Altraum.

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